„Dein Körper verteidigt sein Gewicht. Diäten bringen sowieso nichts.“ Das ist einer der bequemsten Sätze der ganzen Abnehm-Debatte. Er nimmt Dir die Verantwortung ab – und mit ihr leider auch die Hoffnung.
Podcast zum Artikel bei Fitness mit M.A.R.K.
Dahinter steckt die Set-Point-Theorie: die Idee, jeder Mensch habe ein genetisch eingespeichertes Idealgewicht, das der Körper wie ein Thermostat verteidige. Nimmst Du ab, regele er gnadenlos zurück auf den alten Wert. Jojo-Effekt vorprogrammiert.
Klingt logisch. Ist in dieser strengen Form aber wissenschaftlich überholt.
In Dranbleiber-Newsletter melden sich seit Jahren Menschen, die 20, 30, 40 Kilo abgenommen haben – und ihr Gewicht seitdem halten. Haben die einfach die besseren Gene? Oder machen sie etwas, das in der Setpoint-Erzählung komplett unter den Tisch fällt?
Genau das schauen wir uns jetzt an. Am Ende kennst Du die drei Hebel, die darüber entscheiden, ob aus Deiner nächsten Diät „vorher–nachher–vorher“ wird – oder eine Veränderung, die bestehen bleibt.
Woher die Set-Point-Theorie kommt (und wo sie Recht hat)
Die Idee ist alt.
In den 1950ern fütterte der Physiologe Gordon Kennedy Laborratten erst fett und ließ sie dann frei fressen. Die dicken Tiere aßen von allein weniger, bis sie wieder bei ihrem Ausgangsgewicht waren. Wie von einem inneren Thermostat gesteuert.
1982 übertrugen William Bennett und Joel Gurin die Beobachtung auf den Menschen:
Deine Fettzellen, so die Theorie, funkten ans Gehirn, und sobald Du abnimmst, schlage das System Alarm.
Und jetzt der Teil, den ehrliche Kritik nicht verschweigen darf: An dieser Gegenregulation ist etwas dran. Sie ist real.
Wenn Du abnimmst, sinkt Leptin – das Sättigungshormon aus Deinen Fettzellen. Ghrelin, das Hungerhormon, steigt. Und Dein Grundumsatz fährt ein Stück runter.
Die Fachwelt nennt das adaptive Thermogenese.
Das bestreitet niemand und es ist auch keine Verschwörung Deines Körpers gegen Dich. Sondern ein uraltes Schutzprogramm gegen das Verhungern.
Das Problem ist nicht, dass es diese Regulation gibt. Das Problem ist, was die Theorie daraus macht.
Wo die Set-Point-Theorie nicht aufgeht
Würde Dein Körper wirklich ein festes Gewicht eisern verteidigen, müssten alle Menschen ihr Leben lang ungefähr gleich viel wiegen.
Tun sie aber nicht.
Seit Mitte des letzten Jahrhunderts steigen die Adipositas-Raten weltweit – kontinuierlich, in praktisch jeder Altersgruppe. Wenn Gene und ein starrer Setpoint das Gewicht diktieren: Warum werden dann ganze Bevölkerungen schwerer?
Eine große Untersuchung in Nature Communications (2024) hat über 740.000 Menschen ausgewertet. Das Ergebnis:
Nur knapp 2 Prozent der Gewichtsveränderung im Erwachsenenalter lassen sich genetisch erklären.1
Moment – heißt es nicht, Gewicht sei zu 40 bis 70 Prozent erblich? Stimmt auch. Aber das ist ein anderer Wert:
- Die 40 bis 70 Prozent beschreiben, wo Du startest – also Dein Ausgangsgewicht.
- Die 2 Prozent beschreiben, wohin Du Dich von dort aus bewegst.
Anders gesagt:
Deine Gene bestimmen den Ausgangspunkt.
Aber die Richtung der Veränderung gibst Du vor.
Deshalb spricht die Forschung heute lieber vom „Settling Point“ als vom Set-Point.2
Das aktuell führende Modell, der Dual Intervention Point von John Speakman, beschreibt keinen Punkt, sondern einen Korridor.3
Das Prinzip lautet wie folgt:
- Die UNTERE Grenze wird hart verteidigt. Wer zu mager wird, bei dem schlägt der Hunger-Alarm an, ein Erbe aus Zeiten, in denen Verhungern eine reale Gefahr war.
- Die OBERE Grenze hingegen ist flexibel. Sie war vermutlich einmal durch Fressfeinde gesetzt – wer zu schwer war, wurde leichter erwischt. Diesen Selektionsdruck gibt es heute nicht mehr.
Und so „settelt“ sich Dein Gewicht dort ein, wohin Dein Alltag es schiebt: hochverarbeitetes Essen, große Portionen, wenig Bewegung. Nicht dort, wo Deine Gene es festnageln.4
Übrigens: Ein lesenswerter Artikel in der FAZ hat die Setpoint-Theorie kürzlich aufgegriffen. Als ich die Überschrift las, habe ich fast meinen Espresso verschüttet, aber der Beitrag kommt am Ende dann doch zu einem erfreulich differenzierten Schluss. Der dort zitierte Adipositas-Mediziner nennt die Theorie ausdrücklich „nicht unumstritten“, verweist auf genau jene 2-Prozent-Studie und warnt vor Radikaldiäten.5
Der Biggest-Loser-Mythos
Vielleicht kennst Du die Schlagzeilen über die Biggest-Loser-Studie aus dem Jahr 2016.
Teilnehmer der TV-Show „The Biggest Loser“ hatten im Schnitt 58 Kilo abgenommen – und sechs Jahre später 41 Kilo wieder drauf. Ihr Stoffwechsel lag dauerhaft fast 500 Kalorien pro Tag unter dem für ihr Gewicht erwarteten Kalorienverbrauch.6 Die mediale Lehre daraus: „Diäten zerstören Deinen Stoffwechsel.“
Was in den Schlagzeilen fehlte: Diese Menschen trainierten viereinhalb Stunden am Tag und durften dabei nur 1.200 Kalorien essen. Ein Defizit von 65 bis 70 Prozent.
Das ist kein Abnehmprogramm, sondern ist ein Survival-Experiment.
Kein seriöser Coach würde so etwas empfehlen.
Und jetzt das Beste: Kevin Hall, einer der Autoren der Originalstudie, ordnete seine eigenen Daten 2022 neu ein – und räumte ein, dass sie vielfach als Beweis fehlinterpretiert wurden, Diäten ruinierten den Stoffwechsel.7 Eine andere Arbeit von Martins und Kollegen zeigte: Bei moderatem Abnehmen war die Stoffwechsel-Anpassung nach einem Jahr praktisch null.8 Der Körper hatte sich schlicht an sein neues Gewicht gewöhnt.
Die Quintessenz lautet also:
Extreme Diäten erzeugen extreme Gegenreaktionen.
Moderate Wege erzeugen haltbare Ergebnisse.
Für die Ungeduldigen unter uns mag das unbequem klingen, aber für die, die langfristig denken, ist es ziemlich befreiend.
Die drei Hebel gegen den Jojo-Effekt
Wenn der Jojo-Effekt kein genetisches Schicksal ist, sondern das Ergebnis einer schlechten Abnehmstrategie – was wäre dann eine gute Strategie?
Im Wesentlichen sind es drei Hebel, die Dir langfristig helfen. Wie drei Speichen an einem Rad, das ohne diese drei Stützen anfangen würde zu eiern.
Hebel 1 – Krafttraining: Dein Stoffwechsel-Airbag
Wer im Kaloriendefizit kein Krafttraining macht, sabotiert sich selbst.
Ohne Trainingsreiz liest Dein Körper das Defizit als Krise – und bedient sich an dem, was gerade teuer im Unterhalt ist: Deinen Muskeln. Und Muskeln sind Deine Stoffwechselöfen. Sie verbrennen rund um die Uhr Kalorien, auch wenn Du nur auf dem Sofa liegst.
Bei einer Diät ohne Training stammt rund ein Viertel des verlorenen Gewichts nicht aus Fett, sondern aus fettfreier Masse.
Also Muskeln, Wasser, Glykogen.
Nimmst Du später wieder zu, kommt überwiegend das Fett zurück. Heißt:
Nach jeder Jojo-Runde stehst Du schlechter da als vorher.
Weniger Muskeln, niedrigerer Verbrauch, nächste Diät noch zäher. Das ist der Teufelskreis – nicht irgendein genetischer Thermostat.
Eine Metaanalyse im Fachblatt BMJ Open Sport & Exercise Medicine (2025) zeigt: Krafttraining während der Diät schützt die fettfreie Masse und kurbelt gleichzeitig den Fettabbau an.910 Eine Forschergruppe um Rosenbaum entdeckte sogar den Mechanismus dahinter: Nach einer Diät arbeiten Deine Muskeln energiesparender – sie verbrennen weniger Kalorien für dieselbe Arbeit. Dein Körper wird zum spritsparenden Hybridauto.
Krafttraining dreht genau diese eine Schraube zurück und erhöht Deinen Durchschnittsverbrauch.11
Wie viel das ausmacht?
Eine Metaanalyse von 2020 beziffert allein den Effekt aufs Ruhe-Niveau auf rund 96 Kalorien pro Tag mehr.12
Klingt mickrig? Aufs Jahr gerechnet läppert sich das auf über 35.000 Kalorien – grob das Energieäquivalent von fünf Kilo Körperfett.
Dein Quick-Win
Zwei bis drei Krafteinheiten pro Woche, mit langsam steigender Belastung. Also Pflichtprogramm, nicht Kür. Das ist der blinde Fleck, über den kaum jemand redet.
Zum Vergleich: In Europa erfüllen gerade einmal 17 Prozent der Erwachsenen diese Empfehlung.13 Ich bin nicht sicher, ob der Anteil bei denen, die versuchen abzunehmen, wirklich höher liegt. Es wäre zu hoffen, aber ich glaube es nicht.
Hebel 2 – Eiweiß: Dein eingebauter Verbrennungsturbo
Wenn Krafttraining der Airbag ist, ist Eiweiß der Treibstoff.
Aus drei Gründen:
- Erstens der thermische Effekt. Jede Mahlzeit kostet Energie beim Verdauen. Bei Fett sind das magere 0 bis 3 Prozent der aufgenommenen Kalorien, bei Kohlenhydraten 5 bis 10. Bei Eiweiß: 20 bis 30 Prozent. Von 100 Eiweiß-Kalorien verpuffen also 20 bis 30 schon bei der Verarbeitung. Eine Metaanalyse aus 52 Studien (2024) bestätigt: Eiweiß hat einen sieben- bis zehnfach höheren thermischen Effekt als Fett.14
- Zweitens die Sättigung. Eiweiß hält länger satt, dämpft Ghrelin und kitzelt die Sättigungshormone GLP-1 und PYY – exakt die Schalter, die auch die Abnehmspritzen umlegen. Nur dass ein gutes Steak oder ein Magerquark deutlich günstiger ist als die Spritze.
- Drittens der Muskelschutz. Im Defizit will Dein Körper Muskeleiweiß verheizen. Genug Eiweiß auf dem Teller liefert die Bausteine, damit Deine Muskeln bleiben – oder sogar wachsen.
Dein Quick-Win
Aus meiner Erfahrung fährst Du im Fettabbau mit rund 2 bis 2,5 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht am besten. Verteilt auf drei bis vier Mahlzeiten.
Für eine 70-Kilo-Frau sind das 140 bis 175 Gramm: morgens ein Eiweißshake, mittags Hähnchen mit Gemüse, nachmittags Quark mit Beeren, abends Lachs mit Salat.
Um ein Gefühl für den Proteingehalt Deiner Mahlzeiten zu bekommen, empfehlen wir unseren Klienten, für ein paar Wochen ein digitales Ernährungstagebuch zu führen. Ich verwende dazu die App Yazio Pro.
Mit ein bisschen Planung ist das gut machbar. Mehr Ideen gefällig? Hier eine Tabelle eiweißhaltiger Lebensmittel.
Hebel 3 – Echtes Essen: Gemüse, Obst, Ballaststoffe
Der dritte Hebel klingt nach Großmutters Küchenweisheit – und wird von einer der elegantesten Studien der letzten Jahre gestützt.
Der NIH-Forscher Kevin Hall ließ 2019 zwanzig Probanden vier Wochen lang auf einer Stoffwechselstation leben, auf der er jeden Bissen kontrollieren ließ.15 Mal gab es hochverarbeitete, mal unverarbeitete Kost – bei gleichem Angebot an Kalorien, Makronährstoffen und Zucker.
Das Ergebnis war ziemlich verblüffend:
- Auf der hochverarbeiteten Kost aßen die Teilnehmer 508 Kalorien pro Tag mehr. Völlig unbewusst. Und nahmen in zwei Wochen fast ein Kilo zu.
- Die Probanden mit unverarbeiteter Kost nahmen im gleichen Zeitraum ein Kilo ab.
Warum?
Hochverarbeitetes ist weicher, Du isst mehr in kürzerer Zeit und überrennst die eigenen Sättigungssignale.
Die Energiedichte dieser Lebensmittel ist höher. Und Ballaststoffe findest Du in echtem Essen – in Gemüse, Obst, Vollkorn – statt im Getränk aus Fertigpulver.
Was Ballaststoffe leisten, zeigt eine große, von der WHO beauftragte Metaanalyse im Lancet (2019), ausgewertet über Jahrzehnte und Hunderttausende Menschen:
Wer 25 bis 29 Gramm Ballaststoffe pro Tag isst, hat nicht nur ein niedrigeres Körpergewicht, sondern auch ein 15 bis 30 Prozent geringeres Risiko für vorzeitige Sterblichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs.1617
Ballaststoffe dehnen den Magen, verlangsamen die Verdauung, füttern Deine Darmbakterien – und machen auf diese Weise satt.18
Der Effekt entsteht übrigens, weil echtes Essen die kalorienreichen Alternativen verdrängt. Ein großer Salat mit Hähnchen lässt schlicht weniger Platz für die Tüte Chips.
Gemüse ist also kein magischer Fettburner. Sondern ein genialer Platzhalter.
Dein Quick-Win
Wie wäre es, wenn Du ab sofort jede Mahlzeit mit einer Handvoll Gemüse oder einem Salat beginnst? Vorspeisen-Studien zeigen, dass allein das die Kalorienzufuhr der Hauptmahlzeit spürbar senken kann.
Zielgröße: 25 bis 30 Gramm Ballaststoffe am Tag – rund 400 bis 500 Gramm Gemüse plus zwei Portionen Obst. Ein paar Wochen Tracken mit einer App wie Yazio hilft an der Stelle, um ein Gefühl für Deine tägliche Ballaststoffzufuhr zu bekommen.
„Was, wenn …?“ – die ehrlichen Grenzen
Drei Hebel? Das klingt für Dich fast ZU einfach? Okay, lass uns über Einwände reden.
„Was, wenn die Gene doch eine Rolle spielen?“
Tun sie.
Sie beeinflussen, wie stark Du auf Süßes anspringst, wie viele Fettzellen Du mitbringst, wie früh Dein Hungersystem anschlägt.
Manche Menschen müssen für dasselbe Ergebnis mehr tun als andere.
Ich weiß, das Leben ist unfair. Aber so ist es nunmal. Wer schwerer abnimmt, hat es beim Muskelaufbau meist leichter – und wird darum von den naturschlanken Hardgainern meist beneidet.
Trotzdem gilt:
Die Gene laden die Waffe, Dein Alltag drückt ab – oder eben nicht.
98 Prozent der Gewichtsveränderung im Erwachsenenalter sind nicht genetisch festgelegt. Das ist Lebensstil und Umgebung – und vieles davon hast Du in der Hand.
„Was, wenn Du schon zehn Diäten hinter Dir hast?“
Wer sich hier wiederfindet, hat wahrscheinlich jedes Mal Muskeln verloren und überwiegend Fett zurückbekommen.
Das Problem ist in den seltensten Fällen ein „kaputter“ Stoffwechsel, sondern vielmehr eine verschobene Körperzusammensetzung.
Und die ist veränderbar.
Krafttraining baut Muskeln auf, Eiweiß schützt sie, echtes Essen hält Dich satt. Langsamer vielleicht. Aber machbar. Geduld schlägt Perfektion.
„Was, wenn ein medizinisches Problem dahintersteckt?“
Ist selten. Und, ja, kann sein.
Wenn sich trotz konsequentem Defizit, Krafttraining und genug Eiweiß über Monate nichts tut, kannst Du einen Arzt ins Boot holen, Schilddrüse, Cortisol und Hormone checken lassen.
Hypothyreose, PCOS oder das Cushing-Syndrom sind echte Bremsen – und behandelbar. Nicht jeder Stillstand ist ein Willensproblem.
„Was, wenn die Abnehmspritze die Lösung ist?“
GLP-1-Mittel wie Semaglutid wirken, keine Frage. Aber nach dem Absetzen kommen rund zwei Drittel des verlorenen Gewichts binnen eines Jahres zurück.19 Der Grund:
Die Spritze bremst den Appetit, schützt aber nicht die Muskeln.
Wer parallel nicht Kraft trainiert und zu wenig Eiweiß isst, verliert überproportional Muskelmasse – und landet nach dem Absetzen im selben Teufelskreis.
Die Spritze kann ein Werkzeug sein. Aber ohne die drei Hebel ist sie nicht nachhaltig, wie ein Pflaster auf einem offenen Bruch.
Fazit
Was bleibt von der vielzitierten Set-Point-Theorie? Wissenschaftlich gesehen ist sie überholt.
Ja, Dein Körper hat Regulationsmechanismen, aber er verteidigt kein in Stein gemeißeltes Gewicht.
Stattdessen pendelt er sich dort ein, wohin Dein Verhalten – und Dein Umfeld – ihn schiebt.
Der Jojo-Effekt ist kein Schicksal, sondern die absehbare Folge von Radikaldiäten ohne Muskelschutz. Und die drei Hebel dagegen – Krafttraining, Eiweiß, echtes Essen – sind keine Geheimtipps. Sie werden nur von den allermeisten ignoriert.
Wenn Du eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese:
Dein Körper verteidigt keine Zahl auf der Waage. Aber er kann seine Muskeln verteidigen – wenn Du ihm den Grund dafür gibst.
Noch tiefer in die Praxis – inklusive eines ganzen Kapitels zu Plateaus – gehe ich in meinem Buch „Looking Good Naked – Die Gesamtausgabe“. Und wenn Du regelmäßig solche Einordnungen willst, evidenzbasiert und frei von nervigen Dogmen, dann hol Dir meinen wöchentlichen Newsletter. Unter den Lesern findest Du viele, die erfolgreich abgenommen haben – und ihr Gewicht halten.
Frage: Welcher der drei Hebel fällt Dir am schwersten – Krafttraining, Eiweiß oder echtes Essen? Schreib’s mir in die Kommentare.
- Venkatesh et al. (2024). Characterising the genetic architecture of changes in adiposity during adulthood. Nat Commun 15:5801.[↩]
- Fernández-Verdejo et al. (2025). Body weight regulation models in humans. Nat Rev Endocrinol 21:703–717.[↩]
- Speakman & Hall (2023). Models of body weight and fatness regulation. Phil Trans R Soc B 378:20220231.[↩]
- Müller et al. (2018). Recent advances in understanding body weight homeostasis. F1000Research 7:1025.[↩]
- Kuroczik J. (2026). „Der Körper will kein Gewicht verlieren.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2026.[↩]
- Fothergill et al. (2016). Persistent metabolic adaptation 6 years after „The Biggest Loser“ competition. Obesity 24(8):1612–1619.[↩]
- Hall (2022). Energy compensation and metabolic adaptation: „The Biggest Loser“ reinterpreted. Obesity 30(1):11–13.[↩]
- Martins et al. (2020). Metabolic adaptation is not a major barrier to weight-loss maintenance. Am J Clin Nutr 112(5):1212–1218.[↩]
- Binmahfoz et al. (2025). Effect of resistance exercise on body composition during dietary weight loss. BMJ Open Sport Exerc Med 11(3):e002363.[↩]
- Hunter et al. (2008). Resistance training conserves fat-free mass and resting energy expenditure. Obesity 16(5):1045–1051.[↩]
- Rosenbaum et al. (2018). Resistance training reduces skeletal muscle work efficiency. Obesity 26(10):1576–1583.[↩]
- MacKenzie-Shalders et al. (2020). The effect of exercise interventions on resting metabolic rate. J Sports Sci 38(14):1635–1649.[↩]
- Bennie et al. (2020). The epidemiology of muscle-strengthening exercise in Europe. PLOS ONE 15(11):e0242220.[↩]
- Guarneiri et al. (2024). Effects of varying protein amounts and types on diet-induced thermogenesis. Adv Nutr 15(12):100332.[↩]
- Hall et al. (2019). Ultra-processed diets cause excess calorie intake and weight gain. Cell Metab 30(1):67–77.[↩]
- Reynolds et al. (2019). Carbohydrate quality and human health. Lancet 393:434–445.[↩]
- Jovanovski et al. (2020). Effect of viscous fibre supplementation on body weight. Am J Clin Nutr 111(2):471–485.[↩]
- Deehan et al. (2024). Dietary fibre, metabolic health and obesity. Nat Rev Gastroenterol Hepatol 21:301–318.[↩]
- Wilding et al. (2022). Weight regain and cardiometabolic effects after withdrawal of semaglutide. Diabetes Obes Metab 24(8):1553–1564.[↩]



