Viele flüchten bei über 25 Grad ins klimatisierte Studio, oder pausieren ganz. Wenige nutzen genau diese Tage als unfairen Trainingsvorteil. Hier liest Du, wie Du Hitze klug einsetzt, um in nur zwei Wochen messbar fitter zu werden – und wo die roten Linien verlaufen, an denen sie gefährlich wird.
Podcast zum Artikel bei Fitness mit M.A.R.K.
Es ist Hochsommer. Der Asphalt flimmert, der Schweiß tropft Dir von der Nasenspitze.
Ein paar Leute kommen Dir mit ihrem Eis in der Hand entgegen – und schauen Dich an, als hättest Du den Verstand verloren.
Aber vielleicht ist genau das Dein „unfairer“ Trainingsvorteil.
Ja, Hitze kann ganz schön anstrengend sein. Aber Hitze ist auch ein Reiz. Und wenn Du sie clever dosierst, kann sie Deine Ausdauer in zwei Wochen messbar steigern – um bis zu 8 Prozent.1 Auch dann, wenn Du danach bei kühlerem Klima weitertrainierst.
Vom Hitze-Hasser zum Hitze-Nutzer: Wie das Militär meine Sicht gekippt hat
Ich verbinde mit Hitze eine kleine Hassliebe.
Lange Zeit bin ich der Sommersonne aus dem Weg gegangen. Lieber Schatten, lieber drinnen, lieber die kurze Strecke im klimatisierten Auto zurücklegen, statt in der Mittagshitze das Fahrrad zu nehmen. Bis das nicht mehr ging.
Während meiner Offizierausbildung mussten wir bei über 30 Grad im Schatten marschieren – mit voller Montur, auf einem staubigen Übungsplatz irgendwo in Deutschland. Mein Körper sagt mir an Tag 1: „Mark, das geht gerade nicht.“ Mein Ausbilder sieht das anders.
Tag 1 ist die Hölle. Tag 10 fühlt sich immer noch heiß an – aber nicht mehr unmöglich.
Mein Körper hatte sich angepasst, ohne mich vorher auf diese Option hinzuweisen.
Jahre später, beim Marathon: Start um 9 Uhr bei angenehmen 18 Grad. Gegen Mittag klettert das Thermometer auf über 25 Grad, die Sonne ballert.
Viele Teilnehmer geben wegen Hitzeproblemen auf. Ich selbst komme unerwartet gut durch. Nicht, weil ich genetisch gesegnet bin (bin ich nicht), sondern weil mein Körper sich im Training an die Hitze gewöhnt hatte.
Heute habe ich daraus eine bewusste Strategie gemacht.
Den Anstoß zu diesem Artikel gab übrigens mein Gespräch mit Dr. Laura Hottenrott im Podcast – auch sie nutzt Hitzetraining gezielt als Wettkampfvorbereitung.
Und je tiefer ich in die Studienlage einsteige, desto klarer wird: Die Strategien der Topathleten kannst auch Du nutzen, wenn Du gesünder, fitter, leistungsfähiger werden willst.
Höhentraining für Arme: 3 Vorteile, die Dir wirklich was bringen
In der Sportwissenschaft wird Hitzeakklimatisierung inzwischen ernst genommen. So ernst, dass manche Forscher von „Höhentraining für Arme“ sprechen.
Heißt:
Du bekommst ähnliche Adaptationen wie bei einem teuren Trainingslager in 2.500 Metern Höhe.
Aber ohne Flug, ohne Höhenkammer, ohne drei Wochen Yukon. Einfach nur durch Hitze.
Was Du davon hast? Drei Dinge, die ich für besonders relevant halte:
1. Deine Ausdauer steigt – auch im Kühlen
Die wahrscheinlich meistzitierte Studie dazu kommt von Lorenzo und Kollegen aus dem Jahr 2010.1 Zwölf trainierte Radsportler trainierten zehn Tage lang täglich 90 Minuten bei 40 °C und 30 % Luftfeuchtigkeit. Locker, bei ungefähr 50 % VO2max.
Das Ergebnis: Die VO₂max stieg in kühler Umgebung (13 °C) um 5 %, in heißer Umgebung (38 °C) sogar um 8 %.
Die Zeitfahrleistung verbesserte sich um etwa 6 %.
In nur zehn Tagen.
Bei gleichem Training, gleicher Intensität. Nur eben mit Hitze.
Eine zweite Studie, die mich überzeugt hat: Scoon und Kollegen, 2007.2 Sechs Distanzläufer setzten sich drei Wochen lang regelmäßig direkt nach dem Training für etwa 30 Minuten bei 90 °C in die Sauna. Insgesamt knapp 13 Mal – also rund viermal pro Woche.
Danach lief ihre Zeit bis zur Erschöpfung um 32 % länger.
Bei 5-km-Wettkampftempo. Übersetzt heißt das: Auf der 5-km-Distanz wären sie etwa 1,9 % schneller gewesen.
Klingt nach wenig?
Bei einem Sub-20-Läufer sind das fast 23 Sekunden. Für lau. Im Bademantel.
2. Du wirst zur Anti-Glykogen-Maschine
Hier wird’s spannend. Gerade für die unter uns, die schlank werden oder Wettkämpfe ohne den berüchtigten Mann mit dem Hammer überstehen wollen.
Kirwan und Kollegen zeigten 1987 mit acht Männern:3 Schon nach acht Tagen Hitzeakklimatisierung (40 °C) sank die Muskelglykogen-Nutzung während einer 60-Minuten-Belastung von 67 auf 38 mmol pro Kilo Muskel.
Das sind 44 % weniger Glykogen-Verbrauch.
Weitere Studien bestätigten diesen Effekt unabhängig voneinander.45
Heißt im Klartext:
Dein Körper schont den teuren Zucker und greift vermehrt aufs Fett zurück.
Für Ausdauersportler ein klarer Vorteil.
Für alle, die etwas Fett verlieren wollen, ist es zwar kein Wundermittel. Das Stück Sahnetorte lässt sich leider nicht wegsaunieren. Aber eine effektivere Fettverbrennung ist dennoch ein schöner Bonus.
3. Dein Herz wird effizienter
Eine beeindruckende Meta-Analyse von McDonald und Kollegen aus dem Jahr 2025 hat die Effekte der Hitzeakklimatisierung sauber zusammengetragen – über 211 Studien hinweg.6
Die wichtigsten Zahlen:
- Dein Ruhepuls sinkt um etwa fünf Schläge pro Minute,
- Dein Puls unter Belastung sogar um rund 17 Schläge.
- Deine Körperkerntemperatur bei Belastung sinkt um etwa 0,4 °C.
- Und Dein Blutplasmavolumen steigt um 5 bis 6 %.
17 Schläge weniger bei gleicher Belastung. Das ist riesig!
Das bedeutet: Dein Herz pumpt mehr Blut pro Schlag, kann dadurch ökonomischer arbeiten – und das tut es nicht nur in der Hitze, sondern auch, wenn Du danach im Kühlen unterwegs bist.
Was unter Deiner Motorhaube passiert, sobald Du schwitzt
An der Stelle hilft es, wenn wir gemeinsam kurz unter die Motorhaube schauen. Dein Körper macht beim Hitzetraining nämlich richtig coole Dinge – im wahrsten Sinne.
Du wirst zur Klimaanlage.
Anfangs hast Du nur einen kleinen Ventilator. Nach ein paar Hitze-Sessions steht plötzlich ein Industriegerät auf dem Dach.
Du fängst früher an zu schwitzen, schwitzt mehr Flüssigkeit und gleichmäßiger über den ganzen Körper. Gleichzeitig verlierst Du weniger Salz dabei – Dein Schweiß wird verdünnter, Du behältst mehr Elektrolyte.
Das siehst Du sogar: weniger weiße Salzränder auf Deinem T-Shirt nach dem Lauf.
Dein Blut wird flüssiger.
Innerhalb weniger Tage erhöht sich Dein Blutplasmavolumen um etwa 5 bis 7 %.72
Mehr Flüssigkeit, dünneres Blut, leichteres Fließen, bessere Wärmeabgabe.
Gleichzeitig steigt Dein Schlagvolumen – das Herz pumpt pro Schlag mehr Blut. Daher rührt die deutliche Pulsreduktion bei gleicher Leistung.
Deine Haut wird zum Kühlaggregat.
Die Blutgefäße in Deiner Haut werden trainiert, sich weiter zu öffnen (Vasodilation). Wärme kann schneller raus.
Ergebnis: Deine Körperkerntemperatur bleibt länger niedrig, Du hast mehr Spielraum, bevor Dein System ans Limit kommt.
Deine Zellen bekommen Bodyguards.
Bei Hitzestress aktiviert Dein Körper sogenannte Hitzeschockproteine (HSPs). Die wurden 1962 erstmals beschrieben, als Forscher Zellen versehentlich überhitzten und etwas Unerwartetes entdeckten.
HSPs stabilisieren Proteine, reparieren beschädigte Strukturen, schützen vor Zellschäden – und bleiben nach der Hitze noch ungefähr eine Woche aktiv.
Sie fördern unter anderem die Bildung neuer Mitochondrien und Kapillaren in der Muskulatur. Heißt: mehr Kraftwerke, mehr Versorgungsstraßen.
Dein Hormoncocktail wechselt.
Bei einer Sauna-Session zwischen 80 und 100 °C kann Dein Wachstumshormon HGH bis auf das 1,5-Fache ansteigen.8
Andere Hormone wie Beta-Endorphine, Noradrenalin und Prolaktin fluten Dein System. Deshalb fühlst Du Dich nach einem ordentlichen Saunagang oft wie auf Wolke 7. Der emotionale Höhenflug ist also knallharte Endokrinologie.
Bevor Du jetzt Dein Krafttraining gegen ein Sauna-Abo eintauschst: Warte!
Sauna allein baut keine Muskeln auf. Aber Du hilfst Deinem Körper bei der Regeneration nach dem Training. Was wiederum heißt: mehr Muskeln, weil bessere Regeneration. Win-win.
Dein 2-Wochen-Plan: So gewöhnst Du Dich an die Hitze
Niemand erwartet von Dir, dass Du Deine Einheiten ab morgen in die Sauna verlegst oder sie um 12 Uhr in der prallen Mittagssonne bei 38 °C abreißt.
Fürs Hitzetraining gilt das Gleiche wie für jedes andere Training: Smart schlägt hart.
Woche 1: Gewöhnungsphase
Tage 1 bis 3 – Du bewegst Dich locker in der Wärme. 20 bis 30 Minuten lockerer Lauf am späten Vormittag oder frühen Abend, lockeres Krafttraining im Park.
Intensität: Du kannst Dich noch unterhalten. Ziel: Dein Körper merkt, dass es jetzt häufiger mal warm ist. Trinken, trinken, trinken. Das American College of Sports Medicine empfiehlt, Flüssigkeitsverluste durch Schwitzen laufend auszugleichen.9
Tage 4 bis 7 – Du steigerst die Dauer auf 30 bis 45 Minuten. Mittagstraining nur, wenn Du Dich wirklich gut fühlst, und dann entspannt. Alternativ: Nach jedem Workout 10 Minuten in die Sauna. Diese passive Hitze zählt als Trainingsreiz.
Insgesamt willst Du in Woche 1 etwa 6 bis 7 Hitzeimpulse setzen. Auch ein Spaziergang in der Mittagssonne zählt.
Woche 2: Ausbauphase
Tage 8 bis 10 – Intensität darf hoch. Moderater Tempolauf, intensiveres Fahrradworkout in der Wärme, aber kürzer als gewohnt. 20 bis 30 Minuten reichen. Du wirst merken: Du leidest deutlich weniger als an Tag 1.
Tage 11 bis 14 – Hier ist Platz für einen „Peak Day“ zur heißesten Tageszeit, zwischen 12 und 15 Uhr. Nur wenn Du Dich fit fühlst. Gut hydriert. Pre-Cooling nutzen (dazu gleich mehr).
Anschließend: gut runterkühlen, viel trinken, regenerieren. Ein erhöhter Ruhepuls am nächsten Morgen ist Dein Signal: einen Gang runterschalten.
Geheimtipp: Pre-Cooling mit nassem Baumwollshirt
Mein bisher wärmster Lauf fand im Hochsommer 2023 statt, bei 37 Grad. Ich wollte mittags laufen, einfach, um zu testen, wie weit ich komme. Bevor ich los bin, habe ich eines meiner Baumwollshirts nass gemacht und angezogen. Auch die Haare hielt ich kurz unter den Wasserhahn.
Die ersten 10 Minuten zehrte ich davon. Mein gefühlter Hitzestress lag 10 Grad niedriger, als die Außentemperatur eigentlich hergab.
Studien nennen das „Pre-Cooling“ und zeigen, dass es die Leistungsfähigkeit bei Hitzebelastungen verbessern kann.10
Es soll auch mit eiskaltem Getränk vor dem Workout oder einem Crushed-Ice-Drink vor dem Training funktionieren, wenn der Magen das mitmacht.
Pre-Cooling ist für sich genommen kein Hitzetraining – sondern ein Hilfsmittel, um die Session besser zu überstehen. Aber er nimmt Dir den Vorwand, gar nicht erst loszulaufen.
Keine Wärme in Sicht? So simulierst Du Hitze auch im Winter
Wenn Du das jetzt im Oktober liest und draußen regnet’s: kein Problem. Du kannst Hitze auch künstlich simulieren.
Mein Favorit ist die Sauna nach dem Workout – ein bis zweimal pro Woche reichen für den Erhaltungs-Effekt. Wer ein Spinning-Bike zu Hause hat, kann den Ventilator beim Indoor-Cycling ausschalten und so für etwas Hitzestau sorgen.
Und auch eine zusätzliche Schicht beim Laufen funktioniert. Eine Windjacke obendrauf, wenn es draußen schon kühl ist, die Du Dir sonst gespart hättest, reicht aus. Gummianzüge und Latex-Outfits sind also nicht nötig.
Wichtig zu wissen: Fürs Hitzetraining gilt das Gleiche wie fürs Kraft- und Ausdauertraining. Ohne zusätzlichen Reiz halten die Anpassungen nicht ewig.
Nach etwa einer Woche ohne Hitzereiz beginnt Dein Körper, die Adaptation zu vergessen. Innerhalb von 2 bis 3 Wochen ohne Reiz verlierst Du den Großteil.11
Wer das Niveau halten will, sollte ein bis zwei Mal pro Woche bewusst eine Sauna aufsuchen oder in die Hitze gehen.
Wann Du die Hitze besser respektierst als forderst
Jetzt der Teil, den Du nie überspringen solltest. Auch, wenn er weniger sexy ist als ein VO2max-Plus von 8 %.
Es gibt vier Gruppen, die Hitzetraining besser komplett auslassen sollten:
- Wer akut erkrankt ist – sei es ein Infekt, Fieber oder ein hochgehender Heuschnupfen –, setzt seinen Körper sonst doppeltem Stress aus.
- Menschen mit Bluthochdruck oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sollten ebenfalls auf der sicheren Seite bleiben und sich vorher ärztlich abklären lassen.
- Schwangere sollten Hitzetraining meiden, gerade im ersten Trimester, weil eine zu hohe mütterliche Körperkerntemperatur die Embryonalentwicklung beeinflussen kann; später im Verlauf ist der Kreislauf ohnehin schon stark gefordert.
- Und wer Medikamente einnimmt, die die Thermoregulation beeinflussen (etwa manche Blutdruckmittel oder Antidepressiva), klärt das vorher mit dem Arzt.
Auch wer gut adaptiert ist, sollte unter bestimmten Bedingungen einen Gang zurückschalten.
Bei über 40 °C im Schatten ist Schluss mit Lustig.
Selbst Top-Athleten beim Badwater-Ultramarathon im Death Valley (regelmäßig über 50 °C) brechen reihenweise ab. Ähnliches gilt für tropische Verhältnisse: Steigt die Luftfeuchtigkeit über 80 % bei mehr als 27 °C, funktioniert die Verdunstungskühlung über den Schweiß kaum noch – Du kochst Dich quasi von innen. Indoor oder in den Morgenstunden zu trainieren, ist dann die klügere Wahl.
Und noch ein Faktor, den die wenigsten auf dem Schirm haben: Ozon. Die Werte sind mittags und nachmittags am höchsten – überraschenderweise auf dem Land oft stärker als in der Stadt, weil dort weniger Stickoxide das Ozon abbauen. Die kostenlose App des Umweltbundesamts zeigt Dir Live-Werte für Deine Region.
Wichtige Warnsignale
Während des Trainings selbst gibt es klare Stoppschilder: Muskelkrämpfe, Schwindel, Übelkeit, Benommenheit. Auch Gänsehaut oder Schüttelfrost trotz Hitze sind Notfallsignale Deines Körpers.
Wenn das auftritt: Geh bitte raus aus der Sonne, rein in den Schatten, kühl Dich runter, trink etwas. Im Zweifel informiere jemanden, der zu Dir kommen kann.
Fazit
Die abschließende Frage ist: Lohnt sich Hitzetraining für Dich?
Falls Du an Wettkämpfen teilnimmst: klares Ja. Wer zwei Wochen vor einem Sommerwettkampf gezielt 8 bis 10 Hitzeeinheiten einbaut, kann seine Leistung messbar verbessern – auch die internationalen Konsensus-Empfehlungen für Training und Wettkampf in der Hitze sehen genau diesen Zeitraum vor.12 Legal, gesund, kostenlos. Verglichen mit dem, was Menschen sonst für ihre Trainingsoptimierung ausgeben, ist Hitzetraining absurd unterbewertet.
Falls Du ambitionierter Hobbysportler ab 40 bist: Ja, mit Augenmaß. Wenn Du sowieso draußen läufst oder Fahrrad fährst, mach die heißen Tage zu Deinen Verbündeten statt zu Deinen Ausreden. Und: kein Heldentum. Hör auf Deinen Körper!
Falls Du Sauna-Fan bist: Die Bonuseffekte bekommst Du praktisch gratis. Die 10 bis 30 Minuten nach Deinem Training in der Sauna sind aus physiologischer Sicht gut investierte Zeit.
Und wenn Du Dich in keiner dieser Gruppen wiederfindest:
Vielleicht hilft es Dir, die Hitze nicht mehr als Gegner, sondern als Verbündeten zu sehen.
Wenn Du mit dem Rad zur Arbeit fährst und es draußen heiß ist – Deine Chance zur Anpassung. Wenn Du Deinen Spaziergang in der Mittagshitze hast, hier ist Deine geheime Trainingsmöglichkeit.
Dein Körper kann vermutlich mehr, als Du ihm zutraust – wenn Du ihm die Gelegenheit gibst, sich richtig anzupassen.
Und wenn Du Dich mal selbst dabei erwischst, wie Du anderen erzählst, dass Du Deine 30-Grad-Runde gedreht hast – während alle anderen mit hängenden Schultern auf der Couch sitzen –, dann weißt Du: Du hast ihn entdeckt, Deinen „unfairen“ Vorteil.
Frage: Welche Erfahrungen hast Du mit Bewegung in der Hitze gemacht? Schreib einen Kommentar.
- Lorenzo, S. et al. (2010). Heat acclimation improves exercise performance. J Appl Physiol, 109(4), 1140–1147.[↩][↩]
- Scoon, G. S. M. et al. (2007). Effect of post-exercise sauna bathing on the endurance performance of competitive male runners. J Sci Med Sport, 10(4), 259–262.[↩][↩]
- Kirwan, J. P. et al. (1987). Substrate utilization in leg muscle of men after heat acclimation. J Appl Physiol, 63(1), 31–35.[↩]
- Febbraio, M. A. et al. (1994). Muscle metabolism during exercise and heat stress in trained men: effect of acclimation. J Appl Physiol, 76(2), 589–597.[↩]
- Young, A. J. et al. (1985). Skeletal muscle metabolism during exercise is influenced by heat acclimation. J Appl Physiol, 59(6), 1929–1935.[↩]
- McDonald, B. W. et al. (2025). Influence of Exercise Heat Acclimation Protocol Characteristics on Adaptation Kinetics: A Quantitative Review With Bayesian Meta-Regressions. Compr Physiol. doi:10.1002/cph4.70017[↩]
- Garrett, A. T. et al. (2011). Induction and decay of short-term heat acclimation. Eur J Appl Physiol, 111(4), 659–666.[↩]
- Lammintausta, R. et al. (1976). Change in hormones reflecting sympathetic activity in the Finnish sauna. Ann Clin Res, 8(4), 266–271.[↩]
- Sawka, M. N. et al. (2007). American College of Sports Medicine position stand. Exercise and fluid replacement. Med Sci Sports Exerc, 39(2), 377–390.[↩]
- Bongers, C. C. W. G. et al. (2015). Precooling and percooling (cooling during exercise) both improve performance in the heat: a meta-analytical review. Br J Sports Med, 49(6), 377–384.[↩]
- Daanen, H. A. M. et al. (2018). Heat Acclimation Decay and Re-Induction: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Med, 48(2), 409–430.[↩]
- Racinais, S. et al. (2015). Consensus recommendations on training and competing in the heat. Br J Sports Med, 49(18), 1164–1173.[↩]



