“Es gibt NICHTS, was Du dagegen tun kannst”

Motivation im Sport: Zweifel überwindenWie fühlst Du Dich, wenn Dir jemand sagt

es gibt nichts, was Du dagegen tun kannst …?

Ich selbst mag den Klang dieser Worte überhaupt nicht! Und ich habe einiges dafür getan, um diese Worte in meinem persönlichen und beruflichen Umfeld nicht mehr auszusprechen.

Wir vergessen oft, dass auch bei unserem Sport der Erfolg nicht alleine auf den drei Faktoren

  • Training,
  • Ernährung,
  • Regeneration

beruht. Das vierte – und aus meiner Sicht entscheidende – Element vergessen wir oft: unseren Kopf. Genauer,

  • unsere Gedanken.

Das “Kopfkino”. Die Bilder, Klänge, Gefühle, die wir in unserem Kopf wahrnehmen können und wo permanent etwas passiert, das sich oft unserer bewussten Wahrnehmung entzieht. Wusstest Du, dass Du – nur in Deinem Kopf – sogar riechen und schmecken kannst? Denk mal an das letzte grandiose Essen, dass Du genossen hast. Ruf Dir in Erinnerung, wie gut es gerochen und geschmeckt hat, wie war die Textur der Speise auf Deiner Zunge?

Es ist egal, ob Du einmal einen Marathon finishen möchtest oder gar eine neue Bestzeit planst. Es ist egal, ob Du in 12 Wochen 3 Kilo Muskeln aufbauen möchtest, die Fettschicht über Deinen Bauchmuskeln verschwinden lassen oder – der Sommer naht – straffe, durchtrainierte Arme bekommen möchtest.

Dein Erfolg im Sport setzt sich zusammen aus zwei Elementen:

  1. Deiner äußeren Welt.
  2. Deiner inneren Welt.

Deine äußere Welt, das ist das Training, die Regeneration, die Ernährung – kurzum, das was Du tust.

Deine innere Welt, das sind die Bilder, Klänge, Gefühle, Geschmäcker, Gerüche – also die Sinneswahrnehungen – (an) die Du denkst.

Ich kenne einige leidenschaftliche Sportler, die einen 1A Traininsplan durchziehen, sich ausgewogen ernähren und auf genügend Schlaf achten. Sie bringen alle diese äußeren Elemente in Ordnung, warum nicht auch ihre Gedanken?

Und genau über diesen Prozess in Deinem Kopf darfst Du Dir bewusst werden. Du kannst einfach mal eine Woche lang darauf achten, woran Du denkst, wenn Du Dich nicht zum Training aufraffen kannst. Und woran Du denkst, wenn Du voller Elan ins Fitnessstudio oder auf die Laufstrecke stürmst.

Und dann stellst Du Dir die Frage: wer ist der Regisseur Deiner Gedanken?

Wie mache ich es, wenn ich mein Training ausfallen lasse? Und wie mache ich es, wenn ich motiviert bin, wenn ich richtig Lust darauf habe, an meinem Traumkörper oder auf meine Traumfitness hinzuarbeiten?

Wie mache ich es, wenn ich kurz vorher aufgebe? Und wie mache ich es, wenn ich bei einem Satz Kurzhantel-Curls das letzte aus mir heraushole? Wie mache ich es auf einem langen Lauf oder im Wettkampf, wenn ich trotz Erschöpfung immer noch weiterlaufe?

Und dann merkst Du …

… es gibt EINIGES was ich dagegen tun kann.

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